Am 18. Dezember ist es wieder so weit: in Katar wird der Fußball-Weltmeister gekrönt. Für jeden Spieler ist es wohl das größte in der Karriere, einmal im WM-Endspiel zu stehen. Insgesamt gelang es bislang acht Nationen, den Weltpokal in die Höhe zu stemmen. Brasilien ist mit fünf Erfolgen Rekordweltmeister, Deutschland und Italien waren vier Mal siegreich. Je zwei Titel gingen an Uruguay, Frankreich und Argentinien. Spanien und England krönten sich bislang einmal zum Champion. In der Vergangenheit spielten sich im Kampf um den wichtigsten Erfolg im Weltfußball häufig Dramen ab. Bei Wettbonus werfen wir einen Blick auf die größten Favoriten für den Finaleinzug bei der WM 2022 in Katar:

Artikelbild zum Thema Wetten auf das WM-Finale 2022

Wer sind die Favoriten auf das Finale 2022?

erreicht Finale
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🇧🇷 Brasilien3.503.503.503.50
🇫🇷 Frankreich3.753.753.753.70
🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 England3.753.754.003.80
🇦🇷 Argentinien5.005.005.004.30
🇪🇸 Spanien5.005.005.004.80
🇩🇪 Deutschland5.505.505.005.50
🇧🇪 Belgien6.006.006.006.50
🇵🇹 Portugal6.006.006.006.00
🇳🇱 Niederlande6.506.506.006.00
🇩🇰 Dänemark13.013.012.013.0
🇭🇷 Kroatien17.017.017.020.0
🇺🇾 Uruguay17.017.017.017.0
Hinweis: Beachte, dass jede Wettquote einer Schwankung unterliegt und sich im Lauf der Zeit ändern kann. Bitte überprüfe die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!
Es gelten die AGB der betreffenden Buchmacher. 18+ Spiele verantwortungsbewusst

Selten zuvor war das Feld der Titelkandidaten so groß wie in diesem Jahr. Neben den üblichen Verdächtigen gibt es auch den ein oder anderen Geheimfavoriten, der für eine Überraschung sorgen könnte. Mit dem WM Bonus kannst du auf den kommenden Champion tippen. Von den bisherigen Finalisten haben übrigens nur Italien, Ungarn und Schweden die Qualifikation verpasst. Wir werfen einen Blick auf die heißesten Favoriten bei den Wetten auf das WM Finale in Katar:

🇫🇷 Frankreich

Die „Grande Nation“ fährt als Titelverteidiger nach Katar. Vor vier Jahren feierten die Franzosen mit einem 4:2 gegen Kroatien den zweiten WM-Triumph nach 1998. Auch diesmal führt der Titel wohl nur über „Les Bleus“. Keine andere Mannschaft verfügt über eine derart hohe individuelle Qualität. Besonders die Offensive um Kylian Mbappé, Karim Benzema und Antoine Griezmann lässt Fußballherzen höher schlagen. Gegen Frankreich spricht allerdings die Statistik: bislang konnte nur Brasilien 1962 den Titel erfolgreich verteidigen. Der letzte Auftritt als amtierender Weltmeister verlief für die „Equipe Tricolore“ zudem ernüchternd: 2002 scheiterte man krachend in der Gruppenphase.

🇧🇷 Brasilien

Der Rekordweltmeister wartet mittlerweile schon seit 20 Jahren auf den sechsten Titel. In Katar dürften die Chancen aber so gut stehen wie lange nicht. Eine neue Generation an Stars prägt derzeit den brasilianischen Kader. Youngsters wie Vinicius Junior und Rodryo gepaart mit den routinierten Neymar & Co. – die Mischung passt bei der „Selecao“. Ein Stolperstein könnte die gewohnt enorm hohe Erwartungshaltung in der Heimart sein. Für die Brasilianer zählt wie immer nur der WM-Titel. Bringen die Kicker vom Zuckerhut ihre Qualität auf den Platz, wird der Rekordchampion in Katar nur schwer zu schlagen sein. Bei den Quoten für das WM Finale ist man Topfavorit.

🇪🇸 Spanien

Beim Weltmeister von 2010 bahnt sich eine neue Goldene Generation an. Nach der legendären Tiki-Taka-Erfolgself folgten einige enttäuschende Turnier, seit der EM 2021 sind die Spanier aber wieder zurück in der Weltspitze. Der Kader der „Furia Roja“ ist gespickt mit hochveranlagten jungen Spielern. Derzeit zählt Spanien spielerisch wohl zu den stärksten Teams auf dem Planeten. Auch in Sachen Kaderbreite können nur wenige Mannschaften mit dem dreifachen Europameister mithalten. Nachdem es bei der EURO knapp nicht fürs Finale gereicht hat, will die neuen Generation nun den nächsten Schritt machen. Die mangelnde Erfahrung könnte dabei allerdings eine Hürde sein.

🇦🇷 Argentinien

Auch „La Albiceleste“ muss man wie immer auf Rechnung haben, wenn es um die WM Favoriten geht. Für Superstar Lionel Messi ist es wohl die letzte Chance, seine Karriere mit dem Weltpokal zu krönen. Dass es die Mannschaft um den PSG-Akteur kann, bewies sie im Vorjahr mit dem Gewinn der Copa America. Nun soll es endlich auch mit dem dritten WM-Titel nach 1978 und 1986 klappen. Der Fokus auf Messi könnte aber wiedermal Fluch und Segen sein: läuft es beim siebenfachen Weltfußballer nicht rund, geht auch Argentinien meist als Verlierer vom Platz. Zudem zählt die Defensive der „Gauchos“ nicht zur absoluten Weltklasse. Funktioniert das argentinische Kollektiv, kann Messi das Team aber zum Titel führen.

🇩🇪 Deutschland

Geht es um die Favoriten bei einem Großereignis, darf natürlich auch die DFB-Mannschaft nicht fehlen. Kaum eine Nation läuft bei WM- und EM-Endrunden so zur Höchstform auf wie Deutschland. Nach dem bislang letzten Titelgewinn 2014 schlitterte Schwarz-Rot-Gold aber in eine ungewohnte Krise. Vor vier Jahren kam erstmals bei einer Weltmeisterschaft das Gruppenaus, auch die EURO verlief enttäuschend. Unter Hansi Flick hat sich die deutsche Elf aber wieder stabilisiert und zu alter Form zurückgefunden. Besonders mit der starken Bayern-Achse um Müller, Goretzka und Co. muss man die Deutschen wieder auf dem Zettel haben. Einziges Manko: ein Weltklassestürmer fehlt aktuell.

🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 England

Unglaubliche 56 Jahre liegt der WM-Titel im eigenen Land mittlerweile zurück. Ein gefühlte Ewigkeit wartet das „Mutterland des Fußballs“ darauf, den wichtigsten Pokal dorthin zu bringen, wo er nach eigenem Verständnis hingehört. In diesem Zeitraum gelang den „Three Lions“ zudem kein einziger Finaleinzug. In diesem Jahr stehen die Chancen auf den heiß ersehnten zweiten WM-Triumph aber so gut wie lange nicht. Die Premier League ist die beste Liga der Welt, wovon auch das Nationalteam profitiert. Unter Gareth Southgate entwickelte sich die Mannschaft kontinuierlich weiter: nach Platz vier bei der WM 2018 und der Silbermedaille bei der EM im Vorjahr ist die Marschroute klar.

Geheimfavoriten

Wie bei jeder WM gibt es auch diesmal einige Teams, welche die Favoriten ärgern können. Für die 🇧🇪 belgische Goldene Generation ist es wohl die letzte Chance auf einen großen Titel. Auch 🇵🇹 Portugal hat noch keine Weltmeisterschaft gewonnen, für Superstar Cristiano Ronaldo ist es wohl die Abschieds-WM. Vizeweltmeister 🇭🇷 Kroatien will erneut überraschen, auch EM-Halbfinalist 🇩🇰 Dänemark kann die Topnationen fordern. Immer auf der Rechnung haben muss man auch den zweifachen Champion 🇺🇾 Uruguay und die 🇳🇱 Niederlande haben.

Besonders groß ist die Vorfreude auf die Endrunde natürlich in Deutschland. Acht mal war die DFB-Elf im Finale – öfter als jede andere Nation. Auf der Jagd nach dem fünften Stern sind Deutschland Wetten bei der WM 2022 sehr beliebt. Zu den ganz großen Titelfavoriten zählt die Elf von Hansi Flick diesmal aber nicht. Bei den meisten Buchmachern bewegt sich die Quote auf den WM-Triumph Deutschlands bei ca 10,0. Es gibt natürlich noch andere Wettmärkte, wie etwa die einzelnen Spiele des DFB-Teams oder zu welchem Zeitpunkt die Mannschaft aus dem Turnier ausscheidet. Im Wettbonus Vergleich findest du die besten Angebote für WM Finale Wetten und andere Wettmärkte.

Hinweis: Beachte, dass jede Wettquote einer Schwankung unterliegt und sich im Lauf der Zeit ändern kann. Bitte überprüfe die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

Es gelten die AGB der betreffenden Buchmacher. 18+ Spiele verantwortungsbewusst.

Alle WM FinalistenTitelTeilnahmen
🇩🇪 Deutschland 🏆🏆🏆🏆8 (1954, 1966, 1974, 1982, 1986, 1990, 2002, 2014)
🇧🇷 Brasilien🏆🏆🏆🏆🏆7 (1950, 1958, 1962, 1970, 1994, 1998, 2002)
🇮🇹 Italien🏆🏆🏆🏆6 (1934, 1938, 1970, 1982, 1994, 2006)
🇦🇷 Argentinien🏆🏆5 (1930, 1978, 1986, 1990, 2014)
🇫🇷 Frankreich🏆🏆3 (1998, 2006, 2018)
🇳🇱 Niederlande3 (1974, 1978, 2010)
🇺🇾 Uruguay🏆🏆2 (1930, 1950)
🇨🇿 CSSR2 (1934, 1962)
🇭🇺 Ungarn2 (1938, 1954)
🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 England🏆1 (1966)
🇪🇸 Spanien🏆1 (2010)
🇸🇪 Schweden1 (1958)
🇭🇷 Kroatien1 (2018)

Legendäre Finalspiele

WM 1954: Das Wunder von Bern

Vier Jahre lang war die „Goldene Elf“ der Ungarn ungeschlagen gewesen. Seit 1950 hatten Ferenc Puskas & Co. kein Spiel mehr verloren. Auch bei der WM in der Schweiz dominierte die ungarische Mannschaft nach Belieben. Auf dem Weg ins Finale wurden Brasilien und Titelverteidiger Uruguay mit Leichtigkeit eliminiert. Finalgegner Deutschland gatte man in der Vorrunde mit 8:3 abgefertigt. Vor dem Endspiel waren die Magyaren die haushohen Favoriten auf den Titel. Der 4. Juli 1954 sollte aber nicht in die ungarische, sondern die deutsche Fußballgeschichte eingehen. Sensationell drehte die Elf von Sepp Herberger einen 0:2-Rückstand und gewann durch ein legendäres Tor von Helmut Rahn mit 3:2 – Deutschland war erstmals Weltmeister. Das „Wunder von Bern“ ging in die Historie ein und gilt bis heute als Inbegriff der deutschen Stärke bei Großturnieren.

WM 1966: Das Wembley-Tor

Ein weiteres großes Finale mit deutscher Beteiligung ereignete sich zwölf Jahre später im Wembleystadion. Gut 20 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs war die Rivalität zwischen Gastgeber England und Deutschland nach wie vor ungebrochen. Dementsprechend hitzig ging es auch im Finale zu. 2:2 hieß es nach 90 Minuten packendem Fußball – die Verlängerung musste den neuen Weltmeister bestimmen. Dort fiel dann der umstrittenste und wohl berühmteste Treffer der WM-Geschichte. Geoff Hurst bugsierte den Ball an die Latte, von der sprang er auf die Linie – oder doch dahinter? Niemand konnte das mit Gewissheit sagen, der Schiedsrichter entschied aber auf Tor. England ging in Führung und holte am Ende auch den Titel. Bis heute wird darüber diskutiert, ob das „Wembley-Tor“ regulär war oder nicht.

Ein weiteres großes Finale mit deutscher Beteiligung ereignete sich zwölf Jahre später im Wembley. Gut 20 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs war die Rivalität zwischen Gastgeber England und Deutschland nach wie vor ungebrochen. Dementsprechend hitzig ging es auch im Finale zu. 2:2 hieß es nach 90 Minuten packendem Fußball – die Verlängerung musste den neuen Weltmeister bestimmen. Dort fiel dann der umstrittenste und wohl berühmteste Treffer der WM-Geschichte. Geoff Hurst bugsierte den Ball an die Latte, von dort sprang er auf die Linie – oder doch dahinter? Niemand konnte das mit Gewissheit sagen, der Schiedsrichter entschied aber auf Tor. England ging in Führung und holte am Ende auch den Titel. Bis heute wird darüber diskutiert, ob das „Wembley-Tor“ regulär war oder nicht.

WM 1986: Maradonas Krönung

Bei der WM in Mexiko befand sich eine absolute Fußballlegende auf dem Zenit ihres Schaffens. Diego Maradona prägte die Endrunde wie kaum ein Spieler vor oder nach ihm. Der Argentinier verzauberte die Fußballwelt und führte sein Land ins Endspiel. Unvergessen vor allem seine Treffer im Viertelfinale gegen England: die Hand Gottes und sein berühmtes Solo über den halben Platz. Im Finale war „La Albiceleste“ der klare Favorit gegen eine deutsche Mannschaft, die sich irgendwie ins Endspiel geschleppt hatte. Früh führte Argentinien auch mit 2:0, die Messe schien gelesen. Wieder einmal bewies Deutschland aber, dass man seine Kicker nie abschreiben darf. Mit einem echten Kraftakt kämpfte sich die DFB-Elf zurück und schaffte den Ausgleich. Wenige Minuten vor Ende schien alles auf eine Verlängerung hinauszulaufen, ehe Argentinien doch nochmal zuschlug. Burruchaga erzielte den Siegtreffer und krönte die Ausnahmekarriere Maradonas.

WM 2006: Zidanes trauriger Abschied

Es war ein französisches Sommermärchen, das sich in Deutschland 2006 ereignete. Schon im Vorfeld hatte Zinedine Zidane seinen Rücktritt vom Profifußball angekündigt. Der Ausnahmekicker war in die Kritik geraten und galt als Verkörperung einer alternden und schwächelnden französischen Mannschaft. Bei der WM drehte „Zizou“ aber ein letztes Mal so richtig auf. Mit genialen Einzelleistungen trug der Routinier sein Land überraschend bis ins Finale. Dort wollte Zidane seine Karriere krönen – und tatsächlich war sein Abschied mehr als denkwürdig. Beim Stand von 1:1 in der Verlängerung brannten dem Franzosen die Sicherungen durch. Nach einer Beleidigung durch Gegenspieler Marco Materazzi ließ sich Zidane zu einem Kopfstoß hinreißen. Die Folge: rote Karte und Platzverweis. In Unterzahl rettete sich Frankreich zwar ins Elfmeterschießen. unterlag dort ohne seinen Leitwolf aber. Italien holte sich den vierten WM-Titel.

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