USA-Wahl – die Quoten auf Trump und Biden

Die Wahl zum US-Präsidenten gilt als Mutter aller Politik-Wetten. Schließlich gilt das Staatsoberhaupt der USA als mächtigste Person der Welt. Durch das Zwei-Parteien-System sind auch sehr enge Rennen vorprogrammiert. Deswegen sind Wetten auf die USA-Wahl sehr beliebt. 2020 heißt das Rennen Donald Trump gegen Joe Biden. Wir sehen uns zunächst die Ausgangslage für die anstehende US Wahl an und vergleichen die Wettquoten großer Wettanbieter.

| Quoten Trump vs Biden | Quoten Popular Vote | QUOTENBOOST: 10.0 auf Biden! | US-Wahlsystem | Wahljahr 2020 |

Danach widmen wir uns noch den Eigenheiten des US-Wahlsystems und schauen uns auch ein wenig die Geschichte an.

Wer wird US-Präsident?

 

Buchmacher TRUMP BIDEN Bonus
2.70 1.50 Bet365 Bonus
2.20 1.53 Betway Bonus
2.60 1.50 Bwin Bonus
2.40 1.50 bet-at-home Bonus
2.50 1.53 William Hill Bonus

Alle Quoten mit Stand 2. November, 11:30 Uhr. Wettquoten können sich jederzeit ändern. Es gelten die AGB des jeweiligen Buchmachers | 18+
 
Tipp: Im Feld „Bonus“ findest du einen Link zum jeweiligen Sportwetten Bonus.
 

ANMERKUNG: Seit 15. Oktober ist die Übergangsregelung für den neuen Glücksspielstaatsvertrag in Deutschland in Kraft. Dieser bringt Einschränkungen für Kunden aus Deutschland hinsichtlich bestimmter Wettmärkte mit sich. Diese Einschränkungen betreffen unter anderem auch Wetten auf die Politik und damit auch Wetten auf die US-Wahl. Einige Buchmacher (u.a. Bet-at-home und Bwin) haben ihre USA Wahl Wetten daher für Kunden aus Deutschland aus dem Programm genommen. Für User aus anderen Ländern (z.B. Österreich) sind die Wetten aber weiterhin verfügbar.
 
In den meisten nationalen Umfragen liegt der demokratische Herausforder Joe Biden vorne – und das relativ klar. Einzelne Umfragen sehen den Ex-Vizepräsidenten (unter Barack Obama) sogar um über 10% voran. Diese Zahlen sind aber aus zwei Gründen trügerisch:

  • US-Wahlen werden nicht durch das nationale Wahlergebnis entschieden, sondern auf der Ebene der Bundesstaaten. Gewinnt Trump einige der Schlüsselstaaten, könnte er trotz insgesamt weniger Stimmen (das war ja auch 2016 der Fall) im Amt bleiben.
  • Umfragen liegen nicht immer richtig – diese leidvolle Erfahrung musste Hillary Clinton schon 2016 machen. Die Insitute werden bei ihren Methoden zwar sicher nachgefeilt haben, vollkommene Sicherheit bringt das aber nicht.

 
Deswegen kann man zwar sagen, dass Biden Favorit ist. Die Quoten auf den nächsten US-Präsidenten lagen aber lange Zeit sehr eng beisammen. In der ersten Oktoberhälfte zog Biden aber doch ein Stück weit davon, danach holte Trump wieder ein wenig auf. Zum Zeitpunkt unseres letzten Quotenchecks hast du bei allen von uns genannten Bookies eine Quote 2.40 oder höher auf Trump (höchste Quote: 2.70 bei bet365) vorgefunden. Die höchsten Wettquoten auf Biden bieten Betway und William Hill (jeweils 1.53). Um ein besseres Gefühl für den Trend zu bekommen, haben wir die bet365 Quoten im zeitlichen Verlauf für dich:

 

Datum TRUMP BIDEN
2. November, 11:30 Uhr 2.70 1.50
12. Oktober, 12 Uhr 2.80 1.44
29. September, 14 Uhr 2.05 1.80
22. September, 11 Uhr 2.00 1.83
14. September, 12 Uhr 1.95 1.85

 
Eine unzivilisierte Debatte, Trump erkrankt selbst – Ende September bzw. die erste Oktoberhälfte lief gar nicht gut für den amiterenden Präsidenten. Mittlerweile haben sich die Quoten wieder etwas erholt, sind aber doch weit entfernt vom Niveau der ersten Septemberhälfte.

Wer holt die meisten Stimmen? Wetten auf den „Popular Vote“

 

Buchmacher REPUBLIKANER DEMOKRATEN
5.00 1.14
4.50 1.16
5.00 1.12
6.00 1.11

Alle Quoten mit Stand 2. November, 11:30 Uhr. Wettquoten können sich jederzeit ändern. Es gelten die AGB des jeweiligen Buchmachers | 18+
 
Die US Wahl Quoten ändern sich noch einmal deutlich in Richtung Demokraten, wenn nur nach dem „Popular Vote“ gefragt wird. Also nicht nach der Anzahl der Wahlmänner, die letzlich über den US Präsidenten entscheiden, sondern nach der Anzahl der absoluten Stimmen. Hier sehen alle Wettanbieter unisono Biden und seine Partei deutlich im Vorteil.
 

 

Quotenboost zur Wahl!

 

Quotenboost zur Präsidenschaftswahl in den USA von 888sport
© 888sport

 

Ein spezielles Angebot bietet 888sport seinen Neukunden zur US-Wahl an. Du kannst mit Quote 10.0 auf Trump oder Biden wetten. Die Keyfacts zum Quotenboost:

  • Es muss sich im deine ERSTE Wette als Kunde von 888sport handeln
  • Einsatz: 5 Euro
  • Nur Einzelwetten VOR der Wahl gelten (Wette vor 3. November, 19 Uhr, MEZ)
  • Auszahlung: Reguläre Quote in Echtgeld. Anteil der erhöhten Quote in Freebet-Gutscheinen (1 Woche gültig, Reingewinn aus Gutscheinwetten auszahlbar). Beispiel mit regulärer Quote 1.44 auf Biden: 7,20€ Bargeld, 92,80€ in Gutscheinen (aufgeteilt auf 5 Gutscheine).
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  • Weitere Infos hier >>> 888sport: Quote 10.0 auf Joe Biden oder Donald Trump

 

 

Infos zum US-Wahlsystem

Wahlen in den USA funktionieren etwas anders als die meisten Wahlen in Europa. Der nächste Präsident (oder Präsidentin) wird nicht direkt vom Volk gewählt, sondern vom sogenannten Electoral Collage (Wahlmännergremium). Insgesamt gibt es zurzeit 538 Wahlmänner (so viele Personen wie in beiden Häusern des Kongresses sitzen + 3 für Washington DC). Das heißt: Jener Kandidat, der es schafft zumindest 270 Wahlmänner-Stimmen auf sich zu vereinen, gewinnt die Präsidentenwahl.
 

Wahlen in den USA
© Adobe Stock / Rawf8

 
Jeder Staat hat eine bestimmte Anzahl von Wahlmännern. Je bevölkerungsreicher der Bundesstaat, desto mehr Wahlmänner. Aber da jedem Bundesstaat zumindest drei Wahlmänner zustehen, bevorzugt dieses System eher bevölkerungsarme Staaten. In 48 Staaten sowie in der Hauptstadt Washington DC gilt das „Winner Takes it all Prinzip“. Jener Kandidat der die relative Mehrheit an Stimmen in einem Bundesstaat holt, bekommt alle Wahlmännerstimmen aus diesem Bundesstaat. Ausnahmen bilden hier Maine und Nebraska (zwei staatsweite Wahlmänner + 1 Wahlmann für jeden sogenannten Wahlkreis des Repäsentantenhauses). Theoretisch können Wahlmänner auch anders abstimmen als die Wahlergebnisse das vorsehen (2016 gab es etwa 7 Abweichungen).

 

Swing States 2020

Da der Ausgang in zahlreichen Bundesstaaten als gesichert gilt (Kalifornien wird auch 2020 an die Demokraten gehen, Oklahoma fix an die GOP – um nur zwei Beispiele zu nennen), fokussieren sich die Kandidaten auf wenige sogenannte „Swing States“. Das sind jene Staaten die mal republikanisch, mal demokratisch wählen. Ob ein Staat als „Swing State“ gilt oder nicht, muss laufend evaluiert werden. Texas etwa gilt als tief republikanisch (seit 1980 immer den republikanischen Kandidaten gewählt), könnte aber in Zukunft ein Swing State werden. Folgende Staaten könnten sich 2020 als wahlentscheidend erweisen:

  • Florida (29 Wahlmänner)
  • Pennsylvania (20 Wahlmänner)
  • Ohio (18 Wahlmänner)
  • Georgia (16 Wahlmänner)
  • North Carolina (15 Wahlmänner)
  • Arizona (11 Wahlmänner)

Aber auch bei Iowa, Wisconsin, New Hampshire, Nevada, Minnesota, Michigan, Colorado und Texas (ja, Texas!) ist es durchaus im Rahmen des Möglichen, dass die Seiten gewechselt werden. Bis auf Colorado, Minnesaota und New Hampshire wählten übrigens alle hier genannten Staaten 2016 republikanisch. Die Demokraten können also 2020 einiges gutmachen. Bei USA Wahl Wetten kannst du übrigens bei vielen Wettanbietern auch auf Bundesstaat-Ebende wetten (Beispiele mit Wettquoten von Bet-at-home: 2.10 zu 1.65 zwischen Demokraten und Republikanern in Florida, 1.65 zu 2.10 für Demokraten in Arizona, 1.33 zu 3.00 für Republikaner in Ohio).
 

Wahljahr 2020 – was bisher geschah

US-Wahlen sind immer ein besonderes Event. Dieses Jahr überschlugen sich die Ereignisse aber. Das macht Wetten auf die US-Wahl 2020 zwar spannend, aber auch relativ unberechenbar. Hier die wichtigsten Ereignisse, die Einfluss auf die Wahl 2020 hatten bzw. haben werden.

  • Demokratische Vorwahlen: Das demokratische Kandidatenfeld war groß wie nie. Joe Biden ging zwar von Anfang an als Favorit ins Rennen, tat sich aber am Beginn schwer. Nach den ersten Vorwahl-Ergebnissen schienen ihm der linke Senator Bernie Sanders aber auch der junge Pete Buttigieg (ehemaliger Bürgermeister von South Bend, Indiana und wie Biden dem moderaten Lager zuzuordnen) die Favoritenrolle abzuluchsen. Mit dem Super-Tuesday schaffte Biden aber das Comeback und seine Konkurrenz gab der Reihe nach auf. Der 77-Jährige präsentiert sich als Kandidat der Mitte und soll von Trump abgeschreckte Republikaner/Independents/Nichtwähler anziehen. Gerade junge Demokraten sowie der linke Flügel der Partei ist allerdings alles andere als begeistert von Biden. Als „Running Mate“ wählte Biden die Juristin und Senatorin Kamala Harris. Sie könnte die erste „Woman of Color“ in diesem Amt werden.
  • Gesundheits-Krise: Die weltweit meisten Infizierten, hohe Arbeitslosigkeit, Einbruch der Wirtschaft. Die globale Gesundheits-Krise traf die USA voll. Kritiker Trumps werfen dem Präsidenten vor, die Lage laufend zu verharmlosen, nicht auf Experten und Expertinnen zu hören und dadurch die Situation zu verschlimmern. Viele Amerikaner sind mit dem Krisen-Management Trumps nicht zufrieden, außerdem spielt das Thema Gesundheitsversorgung eher den Demokraten in die Hände. Unbeantwortet bleibt zunächst die Frage, wie sich das Ganze auf den Ablauf der Wahl auswirken wird. Stichwort Briefwahl (Trump ist entschiedener Gegner) bzw. Trumps Krankheit.
  • Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt: Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd durch Polizisten Ende Mai kam es zu landesweiten Protesten und Demonstrationen. Die Proteste überdauerten den ganzen Sommer und wurden durch weitere Fälle der Polizeigewalt befeuert. Mehrere Menschen kamen ums Leben. Trump setzt hier klar auf das Thema „Law and Order“ während Biden versucht einen gemäßigteren Ton anzuschlagen.